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Dienstleistungen

Mit Geduld und Zuversicht schafft man alles

Um schwere Eisenträger in den 40. Stock eines Hochhauses zu heben, braucht ein Baukran eine gut abgestimmte Hydraulik. AK Regeltechnik kümmert sich darum, dass Pumpen, Ventile und Steuerelemente perfekt ineinandergreifen – und Patrick Poier zeichnet die hydraulischen Komponenten. Der 29-Jährige hat endlich seinen Traumjob gefunden.

Um sieben Uhr morgens steigt Patrick Poier aus dem Auto, geht in sein Büro und schaltet den Rechner an. Die nächsten Stunden plant und entwirft der gelernte technische Zeichner Ölhydraulikkomponenten am Computer. Ein paar Räume weiter werden seine Konstruktionen umgesetzt und von Kollegen regelmäßig kontrolliert. Erst wenn alles so funktioniert, wie von ihm gezeichnet, werden die hochwertigen Hydraulikprodukte an die Kunden der niedersächsischen AK Regeltechnik GmbH ausgeliefert.

Durchhaltevermögen bringt den Erfolg

Dass er heute endlich als technischer Zeichner arbeitet, verdankt Patrick Poier vor allem seiner Ausdauer. Denn nach seinem Abschluss im Jahr 2006 interessieren sich Arbeitgeber mehr für seine Fähigkeiten als Programmierer. Als er krank wird, an einer Reha-Maßnahme teilnehmen muss und wegen der Wirtschaftskrise seinen Job verliert, hat er rund drei Jahre lang gearbeitet – aber kaum als technischer Zeichner. Nach der krankheits- und konjunkturbedingten Auszeit ist er im Sommer 2011 kurz davor, wieder bei seiner alten Firma als Programmierer anzufangen – da erhält er von seinem Jobcenter das Vermittlungsangebot für AK Regeltechnik. „Endlich der Job, den ich immer wollte“, sagt der 29-Jährige.

Fähigkeiten und Persönlichkeit überzeugen sofort

Axel Knopff, Geschäftsführer von AK Regeltechnik, suchte einen technischen Zeichner, der in seinen mittelständischen Betrieb passt. „Außer bei den technischen Fähigkeiten muss es da natürlich auch menschlich stimmen“, sagt der Unternehmer. In beiden Bereichen überzeugte Patrick Poier, der sich bei AK Regeltechnik nur wenige Tage nach der Stellenmeldung an das Jobcenter bewarb. „Herr Poier bringt Talent, großes Interesse an technischen Entwicklungen und eine aufgeschlossene Art mit“, schwärmt Knopff von seinem neuen Mitarbeiter. Nach wenigen Kennenlerngesprächen bot er ihm direkt eine unbefristete Festanstellung an. „Er ist ein echter Gewinn für meinen Betrieb.“

Gemeinsam in die Zukunft investieren

Der neuen Herausforderung stellt sich der 29-Jährige mit dem gleichen Ehrgeiz und Optimismus wie der Stellensuche. Nach seiner Ausbildung hat Patrick Poier mit Lasertechnik gearbeitet, jetzt arbeitet er mit Ölhydraulik. „Mit Geduld und Zuversicht schafft man alles“, sagt er. Und mit ein bisschen Unterstützung. Die erhält er von seinem Chef, der ihn für eine Schulung zum Thema Ölhydraulik angemeldet hat. „Talente muss man fördern“, sagt Axel Knopff, „das hilft ja später auch mir.“

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