Berlin: Die 33-jährige Sindy Jahn geht eine Straße hinunter. Dann tritt die junge Frau durch die Eingangstür eines Restaurants der Steakhouse-Kette Maredo. In der Umkleidekabine tauscht sie ihre Alltagskleidung gegen Arbeitskleidung. Seit Anfang September 2011 arbeitet Sindy Jahn als Servicekraft in dem Restaurant. Während sie vor dem Spiegel steht, sich den Kragen ihrer Bluse zurechtzupft und die blaue Restaurantschürze umbindet, erzählt sie, wie schwer es war, nach der Lehre eine feste Stelle zu finden. Die vielen Absagen seien sehr demotivierend gewesen. Ihr neuer Job hingegen vermittele ihr das Gefühl, endlich wieder gebraucht zu werden. Vom neuen Arbeitgeber erfahre sie eine hohe Wertschätzung. In der nächsten Szene deckt Sindy Jahn im Restaurantbereich Tische ein. Sie berichtet, vor ihrer Einstellung einen Probearbeitstag absolviert zu haben. Im Anschluss daran habe sie von Malik Polte, dem Regionaldirektor von Maredo, eine Zusage erhalten. Ihre Eltern seien sehr stolz auf sie gewesen. Während man sieht, wie sich die junge Frau zwischen den Tischen bewegt, erscheint Malik Polte. Die beiden beginnen ein Gespräch. Der Regionaldirektor von Maredo äußert seine Verwunderung darüber, dass Sindy Jahn so lange eine Festanstellung gesucht hat. Ob es daran gelegen habe, dass es gerade in der Gastronomie viele 400-Euro-Jobs gibt, fragt er sich laut. In der nächsten Einstellung füllt Sindy Jahn ein Salatbüfett. Malik Polte berichtet aus dem Hintergrund von den positiven Eigenschaften seiner neuen Mitarbeiterin. Sie sei warmherzig, gehe immer auf die Wünsche der Gäste ein und sei bei den Kollegen sehr beliebt. Es folgt ein Umschnitt: Aus der Küche bekommt die gelernte Hotelfachfrau von einem Kollegen frische Zutaten für das Salatbüfett angereicht. Dann sieht man Malik Polte im Vollbild. Nach seiner Erfahrung seien auf 400-Euro-Basis beschäftigte Mitarbeiter eher demotiviert, sagt er. Eine Festanstellung hingegen signalisiere den Mitarbeitern, dass das Unternehmen auf sie baut. Dann zeigt das Bild Sindy Jahn, die ein junges Paar berät. Ein Kollege gibt Speisen aus der offenen Küche über den Tresen an Sindy Jahn heraus. Sie nimmt die Teller mit fröhlicher Miene entgegen und serviert sie den Gästen. Der Film endet hier. Abschließend erfährt man, dass der neue Job als Servicekraft Sindy Jahn ihr Selbstbewusstsein wiedergegeben habe und dass ihr Leben durch die neue Aufgabe schöner geworden sei.
Gastronomie
Motiviert, zuverlässig, belastbar.
Viele SGB II-Kunden sind qualifiziert für die Gastronomiebranche.
Ein Restaurant lebt von der Qualität seiner Gerichte. Doch ebenso wichtig sind Freundlichkeit und Zuverlässigkeit des Personals. Viele SGB II-Kunden aus der Gastronomiebranche bringen die nötigen Qualifikationen und Eigenschaften mit und überzeugen so Arbeitgeber und Gäste.
Verstecktes Potenzial
Im August 2012 waren bei der Bundesagentur für Arbeit mehr als 28.000 Stellen in der Gastronomie gemeldet. Dieser Nachfrage steht ein Vielfaches an potenziellen Arbeitnehmern gegenüber. Allein unter den SGB II-Kunden suchen 161.000 Menschen eine Anstellung in Gastronomie- oder Kochberufen, 46.000 von ihnen sind qualifizierte Fachkräfte. Darunter sind beispielsweise Wiedereinsteiger nach der Elternzeit sowie Frauen und Männer mit langjähriger Berufserfahrung. Einige der SGB II-Kunden arbeiten bereits in Teilzeit oder als geringfügig Beschäftigte in der Gastronomie. Sie beziehen Grundsicherungsleistungen als Ergänzung zum Lebensunterhalt und suchen weiter nach einer Vollbeschäftigung. Das Fazit: SGB II-Kunden haben großes Potenzial, das es zu nutzen gilt. Deshalb unser Aufruf: Stellen Sie SGB II-Kunden ein, sichern Sie die Zukunft Ihres Betriebs!
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Moderne, zukunftsorientierte Personalpolitik heißt in jeder Lebensphase in die Aus- und Weiterbildung Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu investieren. Z. B. mit einer familienbewussten Personalpolitik.

